Freie Schauerbücher

Bin auf eine interessante E-Book-Serie gestoßen, Schloss Falkengrund. Ein Schauerroman in Episoden, die mehr oder weniger ineinanergreifen. Modern geschrieben, handwerklich sauber, und mit dem gewissen “gothic touch”.

Ein schön entspanntes Format für Nicht-So-Langstrecken-Leser wie mich, denn die Einzelepisoden sind recht kompakt, mit ca. 40-50 Seiten. Unter anderem bei Beam zu bekommen.

PDF-Bücher zu ePub verwursten

Bücher, die als PDF gesetzt wurden, sind ein Problem für eBook-Reader. Die 800×600-Punkte reichen für die Seite nicht aus. Und den Text in ausreichender Qualität aus dem PDF zurückzugewinnen, ist wohl ein richtiges Problem.
Das ansonsten sehr leistungsfähige freie Programm “Calibre” scheitert an dieser Aufgabe notorisch.
Ein Ausweg ist die Nutzung anderer Filter, die just diesen Teiljob besser können.
Dazu gehört “Mobireader”, ein freies PC-Entstück für Kindle+co. Es destilliert sich unter den User-Dokumenten beim “Import” eine Fassung des Buchs im PRC-Format. Das wieder kann Calibre problemlos zu “EPUB” ummodeln.
Es ist nicht perfekt. aber für einige sonst eher hoffnungslose Fälle (wie Gunnar Wrobels Gentoo-Buch) eine feine Sache!

Sony Reader vom Geizmarkt in gebraucht: Abenteuerlich

Aus verschiedenen Gründen kommt ich nicht um einen eBook-Reader herum, und dann soll es auch was Ordentliches sein: Der Sony Reader PRS-T1.

Da er aber in der Liste mit 149 EUR arg teuer ist, wollte ich beim Geizmarkt meines Vertrauens einen kleinen Deal machen und habe einen “geprüften” Rückläufer genommen, praktisch ohne Gebrauchsspuren aber dafür (nur) einige Euro billiger.

Au weia, erst nach einigem Suchen habe ich rausgekriegt, dass irgendein Depp (der “Vorbesitzer”) es fertiggebracht hat, den internen Speicher zu löschen. Und natürlich hat das offenbar “niemand gemerkt”. Ein Problem mit Folgen, die nicht ignoriert werden können. Weiterlesen

Netzwerken für Nicht-Netzwerker

Von Devora Zack gibt es ein wunderbares kleines Buch: Networking for People Who Hate Networking: A Field Guide for Introverts, the Overwhelmed, and the Underconnected.

Schon die Sprache ist entspannt, kurzweilig und redeorientiert. Ich kenne nur die Originalausgabe. Die Übersetzung ist nämlich etwas teuerer: Networking für Networking-Hasser: Sie können auch alleine essen und erfolgreich sein.

Die Pointe dabei ist, dass Zack als “Introvert” selbst Bescheid weiß, und gerade in einem interaktionslastigen Beruf (Coach und Trainerin) genau das Problem des Kräftemanagements ihrer Klientel kennt. Sie verwendet eine Menge Seiten mit positiver Verstärkung, mit aufbauenden Signalen und einem gewissen “Reframing” für negative Selbstbilder der Leser.

Die praktischen Taktiken (“Pause – Process – Pace”) sind allerdings von hohem Nutzwert und als Reflexionshilfe im Krisenfall (wenn man sich wieder mal verausgabt hat oder verausgabt wurde) hilfreich.

George Takei und die Geekhierarchie

Manchmal stoße ich auf meinen Datenausflügen auf seltsame, schöne Dinge. So dank einer Arte-Dokumentation auf die Geek-Hierarchie.

Dabei fand ich als “Nebentreffer” eine schöne Definition “gegen den Strich” von George Takei himself:

Geek: Unterstands, creates & fixes Really Cool Stuff.
Nerd: Understands and collects Really Cool Stuff.
Dork: Confused by Really Cool Stuff.

Yes, Captain Sulu coole Sachen.

Die Zukunft in einer RAM-Disk?

Angeblich ist es OK und richtig, die Laufzeitumgebung einer UNIX-Box so zu verkomplizieren, dass man ohne Init-RAM-FS nicht mehr auskommt. Sagen jedenfalls die Typen von Freedesktop.org.

So kriegt man alles kaputt, was mal elegant und einfach war. Und die Typen die meinen, alles und jedes in “udev” einschrauben zu müssen, bekommen auch auch noch einen Persilschein dafür ausgehändigt.

initramfs war so eine typisch janusgesichtige Sache: Eingeführt als Hack für Distributoren, um ihre Boot-CDROMs zu flexibilisieren, soll es nun zur Laus im Pelz eines jeden Admins werden.

Ich höre schon das Mantra eingestimmt werden: “Nehmt doch Distributionen!”

Wie war das nochmal mit der Einfachheit von Unix? “It takes a genious to apprechiate that” (Dennis Ritchie). Offenbar gibt es davon nicht genug, um die Ignorantenkawalkade aufzuhalten.

c:geo und die Offlinekarten: Nur mit Version 0.2.4!

Hi, mit einem Androiden cachen macht mehr Spaß mit einer guten Offline-Karte.
Die Anwendung “c:geo” hat das drauf: Man kann Cachelisten komplett speichern und mit OpenStreetMap-Karten “live” verbinden. Die Karten kann man auf der SD-Karte speichern, und schon ist man den lästen Online-Zwang los.

Die Sache hat eine Falle eingebaut: Die OSM-Karten auf mapsforge.org (Google) haben ihr Format geändert, und wenn man sich einfach eine aktuelle Karte zieht, bleibt der Bildschirm grau.

Abhilfe: Man benutzt das Archiv 0.2.4. Die alten Kartendateien sind signifikant größer. Der Formatwechsel hatte also Sinn.