Angeblich ist es OK und richtig, die Laufzeitumgebung einer UNIX-Box so zu verkomplizieren, dass man ohne Init-RAM-FS nicht mehr auskommt. Sagen jedenfalls die Typen von Freedesktop.org.
So kriegt man alles kaputt, was mal elegant und einfach war. Und die Typen die meinen, alles und jedes in “udev” einschrauben zu müssen, bekommen auch auch noch einen Persilschein dafür ausgehändigt.
initramfs war so eine typisch janusgesichtige Sache: Eingeführt als Hack für Distributoren, um ihre Boot-CDROMs zu flexibilisieren, soll es nun zur Laus im Pelz eines jeden Admins werden.
Ich höre schon das Mantra eingestimmt werden: “Nehmt doch Distributionen!”
Wie war das nochmal mit der Einfachheit von Unix? “It takes a genious to apprechiate that” (Dennis Ritchie). Offenbar gibt es davon nicht genug, um die Ignorantenkawalkade aufzuhalten.