Zu Gast bei Claude Shannon im HNF

Jeder glaubt Einstein zu kennen. Doch wer benutzt ein praktisches Ergebnis seiner bahnbrechenden Artikel im Alltag?

Jeder benutzt MP3-Player, digitale Anrufbeantworter, komprimierte Textdateien, verschlüsselt Dateien, benutzt WLAN, Handy, schnurlose Telefone. Oder wenigstens einiges davon. Aber wer kennt das einzigartige Genie, das all dies grundgelegt hat? Weiterlesen

KSV-Konzert im Gürzenich

Heut haben wir mit den Kölner Dreikönigssängern im Gürzenich die Fahne des Ensemblegesangs hochhalten dürfen. Oder müssen. Der Gürzenich ist ein sehr eigener Ort. Die Kreissängervereinigung ist es auch.

Dem Vernehmen nach können die das Haupt erheben und haben uns nicht blamiert, obwohl wir in deutlicher Unterbesetzung antreten mußten. Weiterlesen

Stadtarchivbau in der Kölner Südstadt eingestürzt

Nur der Form halber, es geht ja durch alle Medien: Heut Mittag ist das Stadtarchiv in Köln eingestürzt.

Schaut so aus, als ob das doch keine so gute Idee war, neue Tunnelröhren unter der Südstadt zu verlegen. Den Kirchturm 200 m weiter hatte es ja schon beinah vor wenigen Jahren erwischt.

Ich habs zuerst hier erfahren.

Diana und Actaeon im Kunstpalast

Einer der wirklich angenehmen Vorteile, im Rheinischen Dreieck zu wohnen, ist die Dichte an Ausstellungen rund um Kunst und Kultur.
In Düsseldorf läuft unter dem Titel Diana und Actaeon (aka: Der verbotene Blick) eine durchaus sehenswerte Ausstellung um die Beziehung von Kunst, Betrachter und dem nackten menschlichen Körper.

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KD auf dem NRW-Tag : Singen gegen Bumskapellen

Heute hatten wir ein denkwürdiges Konzert anläßlich des NRW-Geburtstages, diesmal in Wuppertal. Ganze Wuppertaler Stadtteile wurden zu Parkraum erklärt, andere zu Fußgängerzonen. Sonnborn war letztere, und in der reformierten evangelischen Hauptkirche fanden viele Konzerte statt. So auch abends eines mit drei Männerchören.
Ein Chor war “Vocus Focus”, fünf Herren mit großen Stimmen und viel Gestaltung. KD war als größeres Ensemble dabei, und ein Eisfelder Männerchor, der eher dem traditionellen Mainstream zuzurechnen ist.

Das Konzert hätte eine schöne Sache sein können, wären da nicht wenige, aber dafür schrille, Mißtöne durch mangelnde Organisation im Großen und Kleinen gewesen. Weiterlesen

Feuer in Merkenich

Als ich gestern vom Chor von der Industraße kam, sah ich schon schwarzen Rauch, und der sah nicht gut aus. Zu schwarz, um von einem Laubfeuer zu kommen, noch dazu um diese Jahreszeit. Und viel zu viel, viel zu hoch für einen mißglückten Grill.

Auf der Causemannstraße zeigte sich dann, daß der Rauch aus einem Dach kam. Die Polizei fuhr schon mit Blaulicht ran, und Feuerwehrleute schlossen ein Rohr an. Oha. Natürlich bin ich gleich durchgefahren, Platz machen, hab dann aber meine Frau und den Fotoapparat geholt.

Rauch über Merkenich

Inzwischen war “halb Merkenich” auf den Beinen. Der Dachstuhl stand da schon in hellen Flammen.

Fauer in Merkenich

Angeblich ist ein Herd explodiert. Gerüchte gab es reichlich.

Feuer in Merkenich

Es soll aber kein Personenschaden entstanden sein. Nach einer Stunde schien alles unter Kontrolle zu sein. Auch der Gastank nebenan war nicht akut gefährdet. Mbuahh…

Im Photo-Organizer gibt es mehr Fotos.

Leistungssingen in Werl: Schade

Tja, vielleicht hätte meine Großmutter in solchen Fällen zu Sätzen wie “Hochmut kommt vor dem Fall” gegriffen. So wie sie gerne sagte: “Karten sind das Gebetbuch des Teufels!”

Heute fand das Leistungssingen Kategorie A des Chorverbandes NRW statt (aka “Meisterchorsingen”), in Werl. Eine ganz schöne Gurkerei war das mit dem Auto, aber bei strahlendem Sonnenschein. Wie schön der war nach den letzten beiden Tagen. Werl hat eine wunderbare Stadthalle mit einer prima Akustik, einer großen Bühne, ganz erstaunlich. Da kann man prima singen, wirklich.

Mit dem Auftritt der Kölner Dreikönigssänger unter der Nummer 43 waren dann auch eigentlich alle zufrieden, und das waren keine Claqueure. Keine groben Patzer, eine wie ich finde gute Gestaltung der Lieder, also im “B”-Bereich alles prima, und die Intonation haben wir auch gehalten. Der im Vergleich verhaltene Applaus des Publikums war denjenigen, die den Block über im Saal saßen, wohl aufgefallen, aber da hat sich niemand was bei gedacht.

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Zu Gast in Japan und auf Sizilien

Die Bundeskunsthalle macht es möglich. Wir haben dort zwei überaus bemerkenswerte Ausstellungen besuchen können, über 2000 Jahre “Sizilien” und Kunst vom Daigo Ji

Es ist für mich immer wieder ein besonderer Moment, vor 1300 Jahre alten Schriftstücken zu stehen, die immer noch so aussehen, als wäre die Tusche gerade erst getrocknet. Die spirituelle Kontinuität, die sich darin ausdrückt, ist Mahnung und Aufforderung, auch das eigene Erbe ernster zu nehmen.

Wie unterschiedlich auch die spirituelle Geschichte verlaufen kann, war dann gerade im Spiegel der beiden Ausstellungen gut zu sehen, denn Sizilien hat eine mehr als bewegte Vergangenheit.

Ansehen!