Nun heißt es auf unabsehbare Zeit
- noch mehr Stau
- noch längere Fahrt zur Arbeit
- allgemein stressigere An- und Abreise
- Sozial-Leben abends noch eingeschränkter wegen spätere Heimfahrt
Brücke bei Dormagen auf der A57 kaputt, tagelange Vollsperrung einer der Verkehrsschlagadern, und Bauarbeiten für mehr als ein Jahr. Superklasse. Prima Job.
Abgesehen von dem Toten, den Verletzten und dem irrsinnigen materiellen Schaden ist es die Nachhaltigkeit des so verursachten Ärgers, die mich rasend macht.
Wer ist so bescheuert, leichtfertig oder gar böswillig, unter einer Autobahnbrücke Plastikzeug in rauer Menge zu verbrennen, noch dazu zu später Nachtstunde?
Da setzt meine ohnehin begrenzte (kognitive!) Empathie vollends aus. In irgendein Troll in mir, der mir damit Angst einjagt, flüstert mir was von – äh – Klassenkeile zu, um einen zu Recht belasteten Begriff zu vermeiden.
Den Schaden haben wir sowieso alle, denn auch wenn der/die Täter/in/n/en gefunden wird/werden, bleibt ihm/ihr/ihnen die Privatinsolvenz, um die Verantwortung abzustoßen.
