“Opa, zeig mal, ob Du 18 bist”

Die Dame war ganz lieb und hat mich nur nach dem Perso gefragt.
Es war beim Blödmarkt in der Stadt des Bundesverfassungsgerichtes.
Vielleicht trieb dessen Nähe oder eher die des BGH die Dame zur Übererfüllungs ihres Solls. Laut Zettel an der Kasse liegt es ja “im Ermessen” des einzelnen Kassierers, zur Altersverifikation nach dem Perso zu schauen.

Das ist auch richtig so, denn ich habe ein “Killerspiel” gekauft (Resident Evil 5). Und auch ich will nicht, daß Ü18-Spiele an Jugendliche verkauft werden.

Aber im Ernst: Wer mich als mehr oder weniger gut erhaltenen Bald-Mitt-Vierziger mit langsam aber unerbittlich ergrauendem Kinnbart nach dem Perso fragt, braucht entweder einen besseren Optiker, oder ist bis zur Absurdität überkorrekt.

Solche Leute soll es in Baden-Württemberg ja geben :-)

Hochgeschwindigkeitswarten

Um zu einem Meeting nach Karlsruhe zu kommen, habe ich einen ICE gewählt.
Auto heißt Stau und Winterwetter, ist also schwer kalkulierbar.
Fliegen heißt Leibesvisitation, Terror-Hysterie und ist über Stuttgart ausgesprochen umständlich.
Also sollte es um 10:55 ab Gleis 6 mit dem ICE 505 gehen.

Höhö – denkste! Weiterlesen

2009 Revue

Im Fernsehen kommt man an den Jahresrückblicken vorbei, in Zeitschriften auch nicht: Am Ende des Jahres ist Nabelbeschau angesagt. Dem kann ich mich auch nicht entziehen. Es reicht ja, wenn sich meine ganz persönliche, willkürliche Zusammenfassung der Ereignisse auf Hobbies und eher Oberflächliches beschränkt. Weiterlesen

Wenn niemand das Evangelium hören will

Vor einiger Zeit hatte ich mir mal Gedanken gemacht, wie die Segnungen und Möglichkeiten der “sprach”-gesteuerten Computernutzung (sprich: Kommandos, Skripte) Menschen, die aus der “Point+Click”-Welt kommen, nahegebracht werden können.

Mein (enttäuschtes) Fazit nach Gesprächen [edited] lautet: Zielgruppe verfehlt. Das Projekt ist hiermit beerdigt, bevor es aus dem Brutkasten gehoben werden konnte. Weiterlesen

Agonie 2010

Es gibt viel zu tun, besonders für die Menschen, die unsere Zukunft zu gestalten haben.

Der Staat hat sich gerade derart verschuldet, daß ich niemand getroffen habe, der mir hätte erklären können, wie (und wann) denn diese Schulden getilgt werden sollen. Wer auch nur etwas hinschaut weiß, daß Schuldenabbau so gut wie niemals in der deutschen Geschichte praktiziert wurde.

Die Agenda 2010 und die Hartz-Reformen verlangten “Fordern und Fördern”. Wer Arbeitslose persönlich kennt, weiß, daß es mit dem Fördern nicht weit her ist. Es funktioniert schlichtweg nicht, warum auch immer. Weiterlesen

Lohnsklaverei – downsized

Nun hat die Wirtschaftskrise also auch uns getroffen.

Die Zeitarbeitsfirma hat die liebste aller Ehefrauen und ihre Kolleg/inn/en, die für eine große Kölner Zeitung in der Druckerei schuften durften/mußten, rausgeschmissen, äh: freigesetzt, oder wie immer man das nennt, wenn man sich nun mit 400-Euro-Jobs über Wasser halten soll.

Während der Zeit haben wir immerhin einiges über das neoliberalisierte Arbeitsleben gelernt. Weiterlesen

Der Hardware-Wunschzettel

Stand: 2.12.2011

Nicht, daß es jemand wahrscheinlich liest, aber über einige Dinge würde ich mich trotzdem freuen, wenn sie ein Nikolaus oder Geburtstagsvogel oder so in den großen Socken stopft.

Das kann eine

  • schöne Pfeife sein
  • dänischer Tabak

oder ähnliche kulturelle Artefakte, z.B. ein seltenes Buch, wie

Für einen Geek typisch sind die meisten dieser Dinge natürlich technische Gadgets, wie der

  • Wheel-Stand-Pro für Logitech GT Pro