Ein neues Spielzeug ist da, und es hört auf den Namen eeePC 1000H. Das Netbook ist ein schöner Kompromiß aus Größe und Verwendbarkeit. Es ist so weit abgespeckt, daß es wirklich leicht und transportabel ist, es ist aber auch noch benutzbar. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig kompakt, und so vertrippe ich mich gerade mächtig viel, aber sie ist benutzbar. Kein Mäuseklavier. Weiterlesen
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Woz tanzt
What’s a little dried blood on the breadboard? A small price to pay for having some fun with multimeters, logic probes, wire-wrap tools, soldering irons, TTL chips, circuit boards, chip pullers, and straighteners.
(Steve Wozniak)
O weia, der alte Woz ist immer noch für eine Überraschung gut. Jetzt macht er bei einer Promi-Tanz-Show mit. Drauf gestoßen bin ich wegen einer Schlagzeile auf woz.org, der Homepage von “Wheels of Zeus” aka wOz. Und da hab ich nachgesehen, als ich hörte, daß Onkel Woz wieder die IT-Welt aufmischen will, diesmal als Chief Scientist für eine Firma von SSD.
Go for it! Weiterlesen
Der Chefredakteur der iX zeigte sich selbst an
denn er hilft mit, “Hackertools” zu vertreiben.
Das Delikt im Paragraf 202c StGB heißt “Vorbereitung des Ausspähens und Abfangens von Daten” und ist nicht von Pappe. Ein Jahr Freiheitsstrafe ist doch ein Wort.
Man erinnere sich: Jeder, der wie ich privat oder beruflich Rechner testen muß, steht seit geraumer Zeit mit einem Bein im Gefängnis. Denn er setzt dabei notgedrungen potente Werkzeuge ein. Werkzeuge, die auch “böse” verwendet werden sollen.
Eigentlich wollte ich ja einen sehr sehr ernsten Beitrag verfassen. Mittlerweile verschwinden im bundesrepublikanischen Politikalltag aber die Grenzen zwischen Desaster und Realsatire. So ist leider eine Glosse draus entstanden.
“Verzeiht mir!” Weiterlesen
40 Jahre Käse
40 Jahre ist es her, daß der persönliche Computer der Welt vorgestellt wurde. Mit Maus und Bildschirm.
Das war wohl wirklich ein Kulturschock für eine Welt, in der Datenverarbeitung mit Lochkarten und Druckern vonstatten ging.
Für uns kaum mehr nachvollziehbar. Ein langer Weg. Was kommt als nächstes?
I hate those PC, Part III
OK, ich gebe auch. Ende. Finis. Rien ne va plus.
Hab meinem Wintendo gestern ein neues Netzteil beschafft, ein fettes BeQuiet P7-Pro-450 (das gute professionelle, mit Kabelmanagement und vier(!) 12-V-Schienen). Und was macht der dusselige PC zum Dank? Die üblichen Verdächtigen stürzen immer noch ab (Call of Juarez, Half-Life-2). Oder auch nicht. Zufall halt. Weiterlesen
I hate those PC, Part II
Die Fortsetzung erscheint früh.
Wenn die Source-Engine abstürzt, produziert sie einen Blue Screen of Death, aber in der Fassung für Analphabeten: Einfach leer. Ohne Text. Ohne alles.
So cool.
Die Absturzfreude scheint korreliert mit der Stromversorgung der X800-Graphikkarte.
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Kryptographie zerbricht beim sorglosen Umgang
So auch wieder mal bei einem ansonsten offenbar gut durchdachten und gebauten Krypto-USB-Stick.
Alles ist gut. Dann kommt die “Enterprise”-Verwaltungssoftware und macht alles zunichte, wie ein Bericht auf heise Security zeigt.
Wieder mal bestätigt sich, was und Ted T’so beibrachte: Kryptoalgorithmen sind prima, aber man muß bei der Schlüsselverwaltung höllisch aufpassen, sich nicht alles durch Dummheit wieder kaputtzumachen. Im Zweifel soll man die Finger davon lassen.
Obwohl ich nicht verstehen kann, warum der Key selbst seine Hashtabellen ohne Anmeldung rausrückt. Das hätte nicht sein müssen, könnte aber dem “Seeding Problem” gedankt sein (Finger-Anmeldung und Administrations-Login als Henne/Ei-Problem).
Billyboy, der Geek?
Vielleicht eines der größten Mißerständnisse des IT-Zeitalters ist, daß Bill Gates ein Programmierer, noch dazu ein überragender, sei. Völlig unklar ist bis heute, welche Programme er selbst schrieb und welche er schreiben ließ, z.B. von seinem Kumpel Paul Allan.
Ich habe Bill Gates stets eher als einen Steven Jobs wahrgenommen, Manager und Einpeitscher, Verkäufer und Verhandler, denn als tatsächlich technisch-kreativen Kopf, einen Stephen Wozniak, um in der Apple-Parallele zu bleiben.
Heute also ist der formell letzte Arbeitstag von Bill Gates, und die Presse fängt schon wieder an, dem wohlgeschürten Mythos des Genies und Über-Programmierers zu huldigen. Wie grotesk.
An dieser Stelle soll daher an das schöne Buch Barbarians, led by Bill Gates erinnert werden, welches den eher zufälligen Erfolg Microsofts beschreibt. Und an einen längst vergessenen Artikel mit Interviews der Microsoftprogrammier, so auch Bill Gates.
Zufallsgenerator, Nummer 3
Ach ja, der neueste USB-Stick scheint tatsächlich zu funktionieren. Mann, bin ich begeistert :-/
Das Atari-Zeitalter
Ja, es waren die 80er, und wer nicht aus Neigung oder Kostengründen den Commodore 64 hackte, der spielte wenigstens mit seinem – schwer es auszusprechen – architektonisch überlegenen Pendent, dem Atari 400 oder 800.
Ja, die Ataris hatten sogar ein “richtiges” Betriebssystem. Da durfte man nicht auf den Chips wild rumhacken. Aber teuer, schlechter (revers) dokumentiert und daher ohne (teueres) Zubehör nicht in Maschinensprache anzugehen.
Beim C64 war es anders rum. Da musste man es, dank Steigbügelhilfe der Data-Becker-Autoren. Hat Spaß gemacht. ![]()
Damals fühlte sich die Technikwelt sowas von anders an als heute. Ich wundere mich selbst manchmal.
Einen künsterischen Ausdruck dafür bieten die DC Comics für die Firma Atari, die es tatsächlich gab, und den (amerikanischen) Homecomputergeist gut wiedergeben. Die Truppe waren die Atari-Force.
Peter Glaser hat mir dieses – ähem – ja also – hüstel – Juwel der Kulturgeschichte mit einem ganzen wunderbaren Aufsatz für die Fuji-Dekade eröffnet. Danke!
Mächtig interessante Links darin, z.B. der auf die Centipede-Entwicklerin – Centipede war auch einer dieser Atari-Automaten, denen ich viel zu viel Geld gab.Hey, das Ding hatte einen Trackball!