Wenn Windows mal wieder länger zum Runterfahren braucht…

… obwohl man schon aufräumt, und verschlankt, und was noch so dazugehört, was dann?

Dann kann es sein, dass man besser die Auslagerungsdatei doch nicht löschen lassen sollte. Bei meinem Thinkpad bewirkt das den Unterschied von fast 2 Minuten zu 15 Sekunden!

OK, ich kann mir vorstellen, dass manche Programme bei ungeschicktem Timing der ganzen Aktionen ungnädig reagieren, wenn der virtuelle Speicher kollabiert, auch wenn das reale RAM noch so groß ist. Da ich den entsprechenden Haken in XP-Antispy schon gewohnheitsmäßig setze (trotz der Warnung vor ggf. ungnädig reagierenden Programmen) war das eine Überraschung.

Für den Datenschutz bzw. das freundliche Verstecken von Speicherspuren ist das natürlich nicht so toll, weil sich im Swapfile ja doch allerhand Zeug rumdrückt, was man vielleicht nicht dem … äh … “Finder” des Geräts so direkt in die Hand geben will. Andererseits muss man dann ohnehin lieber zu mehr oder weniger gründlicher Verschlüsselungstechnik greifen, und das wird dann alles etwas aufwändiger. Insofern gewinnt man mit dem Löschen der Auslagerungsdatei weniger, als man sich vielleicht einbildet.

Bin dann mal nach Himmelsrand…

Irgendwie hat mich ja der Teufel geritten, oder so, jedenfalls konnte ich nicht widerstehen, und wollte es auch gar nicht, und so habe ich mir Skyrim gekauft, und dann auch mal irgendwann installiert, und upgedatet, und so weiter.

Praktischerweise hatte der Saturn meines Vertrauens auch gleich Bethesdas Gameguide (dick, schwer, trotzdem knapp und nicht billig) da.

Jetzt müsste man nur noch Zeit und Musse haben…

Vergessen in der Metro 2033

Projekt Cordelia schlägt im Moment Haken: Der Versuch, Ubuntu zu installieren, war ein ziemliches Desaster. In der Regel startete der ISOLINUX-Loader, aber der eigentliche Installationsprozess lief meist auf irgendeinem unsichtbaren Bildschirm oder hing ganz. Angeblich sollte man den AHCI-Modus für SATA im BIOS für die Installation abschalten, das brachte auch Verbesserungen, aber am Ende funktionierte nur (halbwegs) eine textorientierte Installation von Ubuntu 11.04/AMD64.

Na ja, wenigstens bootet Windows noch über den Grub(2). Nur das Ubuntuzeug kriegt seinen Bildschirm nicht gebacken. Die Grafikkarte ist wohl zu neu…

Dafür fanden sich auf der Pyramide so schöne Sachen wie Oblivion (als GOTY!) und Metro 2033. Letzteres habe ich als besseren Benchmark gekauft. Weiterlesen

BluRay auf dem PC?

Cordelia hat ein BluRay-Combo-Laufwerk (also CD/DVD brennen mit allem, aber BD nur lesend). Schöne Sache, aber was habe ich nun davon?

Beim Geizmarkt habe ich gesehen, dass es Software-BD-Player gibt (z.B. von Nero). Ein Chip-Test bestätigte aber meine Befürchtung, dass generell gewaltige Qualitätsprobleme zu erwarten sind. Kurzum: Meist ist die Software das Geld nicht wirklich wert. Es gibt gute Gründe, BD mit einer Playstation anzuschauen.

Mit dem rechtlich etwas heiklen DVD-Anytime-HD kann man zwar als Testversion (sprich: nervt etwas) als – äh – “transparenter Vermittler” den Verschlüsselungsmist übergehen, und dann die m2ts-Streamdateien direkt mit dem VLC anschauen und -anhören. Ist ja auch schon mal was.

Freude bereitet mir indes, dass im Linux/OpenSource-Umfeld die Bemühungen, BluRays auch gegen den Willen der Rechteverweigerer zugänglich zu machen, erhebliche Fortschritte machen. Die Stichworte lauten:

  • lxbdplayer
  • lxbdaacs
  • libaacs
  • makemkv
  • libshowkeys / showkeys

Soll alles noch extrem sperrig sein (auch wegen der Revokationlists und entsprechendem Verhalten der Laufwerke), aber da kommt Bewegung rein!

64 Bit?

Hm… Es ist unübersehbar: Spiele werden immer größer, Software ohnehin, und es wiederholt sich das alte Windows-Leiden: Je deutlicher man sich an den physischen Grenzen bewegt, um so wackeliger wird das Ganze.

Die Grenze der 32-Bit-Architektur verläuft zwar bei 4 GB, aber rein praktisch bereits bei 2 GB, denn mehr Speicher passt in eine normale Anwendung nicht rein (oder umgekehrt, also der Prozess darf nicht größer sein). Es ist ratsam, selbst davon einen gewissen Sicherheitsabstand zu halten. Sonst wirds instabil (ein realer Prozess ist halt mehr als Code und Nutzdaten).

Zu alledem kann man bei Toms Hardware was lesen.

Das Thema betrifft eine ganze Reihe von schwergewichtigen Anwendungen, von denen einige in multimedialen Zeiten einfach dazugehören:

  • Spiele, mit vielen Details, großen Maps, großen Auflösungen und so weiter
  • HD-Video, denn die Datei brauchen schon 5 Gigabyte für eine Stunde…
  • Videoschnitt und DVD-Authoring, denn eine DVD hat nunmal 4-9 Gigabyte

Die neuen Prozessoren sind längst 64-bittig. Ich verstehe das so, dass man etwas Speicher braucht, um Overheads auszugleichen (also Ausbau nicht unter 4 Gigabyte). Nun gut, RAM kostet ja nicht mehr die Welt. Bleiben also Betriebssystem und Anwendungen. Gentoo-User schreckt das erst mal nicht, das ist einigermaßen flugs wiederhergestellt, und die Software ist damit 64-bittig.

Bei Windows wäre das ein willkommener Anlass für ein Redesign unter Windows 7. Windows kann 32-Bit-Code ausführen, aber es bedeutet allemale einen tiefen Schnitt, im Falle von Windows 7 auch einen entgültigen Abstand von vertrautem 16-Bit-Code aus seligen Windows-3-Tagen, von dem der ein oder andere sicher noch rumdümpelt.

Man sollte also entweder sein altes Windows auf einer “rightsizeten” (schön häßliches Denglisch, gell?) Kiste aufheben, für solche Software, die man nicht wegwerfen kann oder will.

Auch bei Gentoo und anderen Linuxdistros gibt es nicht jedes Paket für jede Plattform, jedenfalls nicht in “stable”. Denn nicht jeder Source ist wirklich so portabel programmiert, wie man sich das wünscht, und es gibt unliebsame Überraschungen, wenn die Datentypen auf einmal unerwartete Größen haben. Da muß man sich auch schon mal an die eigene Nase fassen, welche unerlaubten Annahmen man über “int”, “long”, “long long”, “size_t” (und wie sie alle heißen) machte.

Man hält halt zu viel für selbstverständlich, wenn man in der großen Masse schwimmt, auch als Entwickler.

Box(es) of untested Crap

Am Wochenende habe ich meiner Frau das wirklich großartige Adventure “Book of Unwritten Tales” (Bout) mitgebracht. Das Spiel hatte ich viel zu lange auf der Wunschliste, und es sollte sich doch prima auf ihrem Laptop spielen lassen. Kurz vorweg: Ja, tut es!

Die Installation allerdings war ein einziges Elend, was mich daran mahnte, daß Pinguinpflege doch nicht so schlecht ist, und daß “benutzerfreundlich” in Sachen Wubtebdi ein sehr verzerrt wahrgenommenes Konzept ist.

Es fing damit an, daß das Spiel als Installationsziel englische Folder (C:\Program Files) vorschluß. Der Explorer von Windows 7 zeigt aber die gewohnten C:\Programme. Weiterlesen

Fallout 3: Spielst Du schon oder patchst Du noch?

Aus einer bipolaren Laune heraus habe ich mir Fallout 3 als GoTY für den PC gekauft. Auf der PS3 läuft das Spiel wirklich prächtig, aber nur in Englisch und das dämpft die sonst wunderbare Immersion doch deutlich. Und dank UCP braucht es die englische Version ja nicht (mehr).

OK, aber die Technik… Es fängt schon mit der Videoauflösung an, die man nämlich nicht “einfach so” auf die native Auflösung 1680×1050 einstellen kann. Weiterlesen

Kartenindex

Bei Graphikkarten blickt ja niemand durch, welche Ausführung “gut” und welche “grausig” ist, und alles ist drin: Von überzüchtet bis verstümmelt. Im Witcher-Wiki fand ich eine Tabelle, die ich hier gesichert habe.

Kurzfassung für AMD/ATI-Freunde:

  • Finger weg von “GT”, “SE”, “Hyper*”.
  • Erwägen von “Pro”, “GTO”

Alles andere (XL, GT, XTX) ist hoffnungslos überteuert und verschwindet eh schnell vom Markt.

Tweaking in Spielen

Eine Windows-Kiste an ihre sinnvollen Grenzen führen, ist eine Wissenschaft für sich. Genau darum spiele ich lieber Konsolenspiele, denn die sind bereits optimiert, oder sie taugen nichts. Einfache Sache. Optimieren bei PC-Spielen dagegen verfolgt PC-Gamer seit ewig, es sei denn, sie verzichten auf das, was ihre Hardware hergibt, oder erschlagen das Problem (teilweise) mit Geld, Hardware, Energie. Weiterlesen