Von Devora Zack gibt es ein wunderbares kleines Buch: Networking for People Who Hate Networking: A Field Guide for Introverts, the Overwhelmed, and the Underconnected.
Schon die Sprache ist entspannt, kurzweilig und redeorientiert. Ich kenne nur die Originalausgabe. Die Übersetzung ist nämlich etwas teuerer: Networking für Networking-Hasser: Sie können auch alleine essen und erfolgreich sein.
Die Pointe dabei ist, dass Zack als “Introvert” selbst Bescheid weiß, und gerade in einem interaktionslastigen Beruf (Coach und Trainerin) genau das Problem des Kräftemanagements ihrer Klientel kennt. Sie verwendet eine Menge Seiten mit positiver Verstärkung, mit aufbauenden Signalen und einem gewissen “Reframing” für negative Selbstbilder der Leser.
Die praktischen Taktiken (“Pause – Process – Pace”) sind allerdings von hohem Nutzwert und als Reflexionshilfe im Krisenfall (wenn man sich wieder mal verausgabt hat oder verausgabt wurde) hilfreich.