Project Cordelia: Gentoo und die Grafikkarte

Puh. Seit gestern abend arbeite ich daran, Gentoo als AMD64-Plattform auf dem 6-Kerner bereitzustellen. Das lief eigentlich bislang glatter als ich dachte, vom völligen Desaster abgesehen, den Gentoo-Default-Kernel per “genkernel all” zu übersetzen und einzubinden.

Die CPU ist flott: 4 Minuten für einen kompletten Kernelbuild sind ein klares Wort!

Die Einbindung der Grafikkkarte hat mich heute ca. 12 Stunden Nerven gekostet. Erst vor zwei Stunden bin ich auf die Seite gestoßen, die die Lösung andeutete. Das Problem: Meine Grafikkarte ist für meine Verhältnisse neu und ihre Unterstützung seitens Xorg und Kernel noch sehr unvollständig. Das ist bei Radeons nicht wirklich ungewöhnlich. Ungewöhnlich war nur die Hartnäckigkeit, mit der auch der normale 2D-Support verweigert wurde.

Die Schnittstelle zwischen Kernel, X-Server und Grafikkarte ist ganz schon kompliziert geworden, bzw. unangenehm im Debugging, wenn das Fehlen einer Firmwareebene statt von einer (sichtbaren) Fehlermeldung erst mal von einem abgeschossenen Bildschirm begleitet wird.
Immerhin gibt es dank Gentoo eine klare Lösung auch für “Vanilla-Kernel”.

Sodele, xfce4 läuft schon aus dem Stand, dann können jetzt die “Monstren”, voran KDE4, mal reinkommen. Genug Speicher und CPU ist allemal da :-)

DiY: Wenn dem eeePC schwarz vor Augen wird

… könnte es am Kernel-Modeset-Support liegen. Und den braucht mal so oder so für die neuen Intel-Xorg-Treiber und für 3D-Support (DRM/DRI).

Symptom: Wenn der udevd nach dem Start die initialen uevents verarbeitet (also die Geräteliste einmal durchgeht), dann wird der Bildschirm zappenduster. Die Maschine läuft weiter. Wenn man dann den X11-Server startet, kommt der Bildschirm zurück (mit winziger Schrift).

Ursache: Kernel 2.6.36 und Nachfolger machen Mist, wenn man ihnen per Default das Kernel-Modesetting überlässt. Hauptsächlich mit dem i915-Treiber.

Abhilfe: Man backt einen Kernel mit deaktiviertem Default-Modesetting im i915-Treiber. Als unangenehmer Effekt startet dadurch der Xorg-Intel-Treiber nicht mehr. Dagegen hilft aber der Kernel-Parameter i915.modeset=1.

Pinguinscheisse halt…

Xorg: Jetzt mit 3D auf der Radeon HD 3870

Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht. Seit vorhin habe ich ein “voll” funktionierendes
X11-Gespann mit der Radeon-Karte (RV 670) und aktuellen Kerneln (2.6.32.9 und wohl auch 2.6.33).

Zuletzt hatte ich kein Bild mehr bei Verwendung eines aktuellen Kernelns (“the last modesetting”), und 3D-Applikationen schossen mir den Videotreiber final weg. Weiterlesen

Xorg: Es wird wenigstens Licht

Heute war ich wahnsinnig und habe den kompletten X11R7-Baum testweise neugemacht. Also *ganz* neugemacht. Keine ganz begnadete Idee, siehe Hinweis ganz unten.

Sodele, man sollte vielleicht die Releasenotes lesen. Ist nie dumm. Darin steht, daß der Server nun schwarz ohne Cursor startet. Das ist nicht völlig verkehrt, denn das Gitter ist inzwischen nicht mehr ganz zeitgemäß. Abhilfe: Start mit Option -retro. Weiterlesen

Xorg: Release 7.5 und nichts als Probleme

Das Update auf Xorg 7.5 (xserver-1.7.1) scheint eine Reihe von Problemen hervorzurufen. Daher hier ein kleiner Statusreport. Vielleicht sind das aber auch lehrreich und damit nützlich. Kommt drauf an, wie und wann die Probleme endlich verschwinden. Erst einmal bin ich an einem toten Ende angelangt, was sich nicht gut anfühlt. Weiterlesen

Xorg: Nächste Haltestelle “blkid”-Library

recap(C): Um KDE4 zu bauen, brauche ich eine aktuelle libXi. Also kann ich auch gleich Xorg updaten.

Xorg zu bauen, ist immer ein ziemlicher Hürdenlauf, weil es so viele versteckte Abhängigkeiten gibt. Was war ich froh, als die gröbsten Sachen überstanden waren, und die xapps durchkompiliert waren. Und dann kam der X-Server, und mit der HAL (zur Hardwaredetektion) begann der Schmerz. Weiterlesen

Xorg: Ein neuer ATI-Treiber

Hach, da liegt doch ein neuer ATI-Karten-Treiber für den x.org-Server aus (“individual/drivers”).

Den hab ich gestern mal ausprobiert, nachdem ich erst mal den X11R7-Baum restaurieren durfte (Spiegel sei Dank!), den der ATI-FGLRX-Treiber mal wieder ruiniert hatte. Laßt gefälligst die Bibliotheken in Ruhe!!!

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