Videoplatten zwischen Windows und Linux tauschen? Es geht!

Der Austausch großer Dateien, z.B. HD-Videostreams vom HD-Recorder oder Rohschnittdaten von der Kamera, ist ein echtes Problem, wenn die Partner Windows und – äh – Nicht-Windows heißen.

Das Kern-Problem sind Dateien mit mehr als 2 GB, was 32-Bit-Dateisysteme in Bedrängnis bringt, und damit FAT32 aus dem Rennen wirft. Das ist einer Gründe, warum die Technisat-Receiver seltsame eigene Dateisysteme mitbringen, denn da werden Streams schon mal richtig, richtig groß (und Platten sinnvollerweise richtig großzügig bemessen),

Microsoft tut eine Menge dagegen, dass der User auf solche “unartigen” Ideen kommt:

  • Nicht-Implementation freier Dateisyteme wie Ext2
  • Schutzrechte (exfat)
  • Nicht-Dokumentation (NTFS)

Inzwischen hat sich die Situation aber dramatisch verbessert, und man kann tatsächlich externe Platten schreibend und lesend zwischen beiden Systemen austauschen. Für mich funktioniert dabei offenbar folgende Kombination:

  • Mit dem Ext2FSd eine Linuxplatte unter Windows 7 benutzen.
  • Mit NTFS-3G dank FUSE eine NTFS-Platte unter Gentoo-Linux benutzen.
  • Mit Googles exfat-Implentation eine exfat-Platte unter Gentoo-Linux benutzen.

Nun ist die die FUSE-Infrastruktur (Dateisystem mit Userspace-Helper implementiert) sicher für manche Admins eine gewaltige Kröte. Es ist nicht ganz so nahtlos, wie man sich das wünscht, besonders wegen der Permissions an Geräten und Mountpoints, aber es ist weitaus mehr als gar nichts.

Mehr dazu im Wiki.

Diese hohle Gasse hat lang gedauert

Irgendwie war da der Wurm drin. Der Torso lag Wochen rum. Nun hab ich aber endlich “auf trocken” einen Vordergrund über den zu dunkel und zu dicht geratenen Mittel-Wald gelegt bekommen. Warum nicht gleich?

BR - Opus 6 Öl auf Leinwand, 70x50

Hohle Gasse im frühen Winter

Gesamtzeit: ca. 9 Stunden. Und damit ist der Fluch dieser – in Wirklichkeit auch wieder schiefen – Leinwand gebrochen. Die hat viele Entwürfe von uns gesehen :-)

Helden der Kindheit…

Aus einem gewissen Grund bin ich wieder über einen alten Kindheitshelden gestolpert: Hong-Kong-Pfui (oder -Fui, bzw. -Phooey). Es ist erstaunlich, was es alles an tollem Bildmaterial zu diesem doch eigentlich obskuren Stück Kulturgeschichte gibt.

“Wer ist der große Held, dem alles zujubelt? Sargeant Flint? Nein…”

Hach. Aber Trash war es doch. Und was für welcher.

Öl in der Winterabendsonne

Noch’n Bild. Ich sag aber nicht, wer’s kriegt :-)

br-opus5: Winterufer in Abendsonne

Ein wunderbares Beispiel, wie alles, was schiefgehen kann, auch schiefgeht, besonders wenn es gaaaaaaanz einfach wirkt. Ich hab aber die Fehler extra dringelassen, weil ihre Korrektur viel Schaden verspricht, und

Und ich glaube allmählich, dass der “oval brush” eben nicht der “round brush” ist, auch wenn die Stiele bei Bob Ross gleich aussehen. Sind sie nämlich in der Verkaufsversion nicht…

Rechte Scheuklappen

Nun wird “christwired” ja von manchen als Satire-Site verstanden, so wie die “löblichen Internetz-Tagebücher” des Herrn Pfaffenberg (was macht der auf Vanatu?)

Aber was um alles in der Welt bringt Leute dazu, als mögliches Kernproblem eines nordisch angehauchten Fantasy-Rollenspiels ausgerechnet homoerotische Praktiken auszumachen?

Wie gesagt: Satirevorbehalt, aber derartige Argumentationsstrukturen sind ja nun in der evangelikalen Szene nicht direkt … ungewöhnlich.

Ich frage mich dann nur, was sie zum “Teabagging” in Multiplayer-Shootern sagen würden. Ohmygosh…

Dennis Ritchie, ein “unsung hero”

Als Dennis Ritchie gestorben ist, habe ich zu Unrecht erwartet, dass dieses Ereignis bedeutend mehr Nachhall erzeugen würde. Wie böse habe ich mich da geirrt. Wirklich deprimierend waren Rückfragen junger Kollegen, die mich verständnislos anglotzten: “Dennis wer?”

Das saß. Und es tat weh. Und es ist undankbar. Sehr undankbar und am Ende ignorant: Die jungen Kerls verdanken diesem ergrauten Althippie ziemlich unmittelbar den Hintergrund ihres Lebensunterhalts und ihre coole und komfortable Techiewelt Weiterlesen

RIP: “Schlafen’s gut, Herr Kreisler”

Nu isser also tot, der Georg Kreisler. OK, ich wusste nicht mal, dass er noch lebte, aber um so mehr nehme ich Anteil dran.

Eines seiner wunderbar schräg-warmherzigen Liebeslieder haben wir sogar mal mit den Kölner Dreikönigssängern gesunden: “Das Mädchen mit den drei blauen Augen” (Text hier.

Und wer erinnert sich nicht gern an das Lied vom Triangelspieler (mit sattem “g” gesprochen, und es ist natürlich der Tri-ang-gel).

Die vergifteten Tauben erwähne ich natürlich nur, weil es ja eh nicht anders geht.

Hach, und überhaupt. Natürlich mochten sie ihn nicht, die Wiener, ihren “Herrn Kreisler”. Er hat sich auch artig bedankt im Lied “wie schön wäre Wien ohne Wiener” (heute in Amokzeiten vielleicht politisch extra unkorrekt).

Er wird mir fehlen, der Herr Kreisler. Aber seine Lieder, die bleiben uns.