Ok, was rege ich mich auf? PHP gehört auf den Müll der Programmiersprachen, und eigentlich weiß das auch jeder. Trotzdem habe ich mal im Anfall von Wahnsinn ein kleines PHP-Projekt mit einer Medien-Datenbank angefangen und kriege das Zeug irgendwie nicht kosequent zu Ruby portiert
Egal: Seit der letzten Gentoo-Migration ist mir auf einmal der Daten-Import für die Medien um die Ohren geflogen: “unexpected $end” auf der letzten Zeile. Sowas liebt man natürlich als Programmierer.
Es stellte sich nach viel Gefummels raus, dass die Short-Tags (also “< ? ?>” statt “< ?php ?>” nun nicht nur deprecated sind, sondern auch nicht mehr dynamisch zugeschaltet werden können.
Wer also immer Code geschrieben hat, der nach alter Väter Sitte ohne Sprachangabe im Tag daherkommt, darf viel portieren, oder aber in der globalen php.ini das Lamer-Feature wieder zuschalten und das Problem aussitzen, was nicht Sinn der Übung sein kann.
Das wäre halb so wild, wenn in der offiziellen Sprachdokumentation die Variable nicht immer noch als “PHP_INI_ALL” deklariert wäre, mit höchst widerstrüchlichen Changelog-Kommentaren.
Tsk.
Aber wie gesagt: Wer programmiert schon in einer Sprache, deren Haltbarkeit syntaktischer Details an die Kurzlebigkeit hochenergetischer Teilchen erinnert?