Nasendusche

Schaut ja schon etwas … seltsam aus, dieses Emser-Design. Besonders, weil man es auch noch auf 46-Grad “aufrichten” muss, damit die Lösung … äh … auslaufen kann.

Das Gefühl des durchlaufenden Wassers ist nicht wirklich angenehm, aber auch nicht halb so unangenehm, wie die “Druckbetankung” beim Springen im Schwimmbad oder Tauchen. Und die Wirkung zur Beruhigung einer nervenden Nase ist … enorm!

Hey, kriege ich bald meine A57 wieder?

Pünktlich für die Osterreisenden soll wohl am Karsamstag die A57 wieder geöffnet werden. Das wäre toll, denn derzeit fahre ich jede Strecke zwischen Köln und Düsseldorf in gut über einer Stunde Fahrzeit, wenn die darin enthaltenen Engstellen die vorhersagbaren Staus produzieren.

Insbesondere ist es kaum mehr möglich, einen linksrheinischen Termin (z.B. in Köln) vom Rechenzentrum aus wahrzunehmen, und das ist wirklicher Mist!

Wenn Windows mal wieder länger zum Runterfahren braucht…

… obwohl man schon aufräumt, und verschlankt, und was noch so dazugehört, was dann?

Dann kann es sein, dass man besser die Auslagerungsdatei doch nicht löschen lassen sollte. Bei meinem Thinkpad bewirkt das den Unterschied von fast 2 Minuten zu 15 Sekunden!

OK, ich kann mir vorstellen, dass manche Programme bei ungeschicktem Timing der ganzen Aktionen ungnädig reagieren, wenn der virtuelle Speicher kollabiert, auch wenn das reale RAM noch so groß ist. Da ich den entsprechenden Haken in XP-Antispy schon gewohnheitsmäßig setze (trotz der Warnung vor ggf. ungnädig reagierenden Programmen) war das eine Überraschung.

Für den Datenschutz bzw. das freundliche Verstecken von Speicherspuren ist das natürlich nicht so toll, weil sich im Swapfile ja doch allerhand Zeug rumdrückt, was man vielleicht nicht dem … äh … “Finder” des Geräts so direkt in die Hand geben will. Andererseits muss man dann ohnehin lieber zu mehr oder weniger gründlicher Verschlüsselungstechnik greifen, und das wird dann alles etwas aufwändiger. Insofern gewinnt man mit dem Löschen der Auslagerungsdatei weniger, als man sich vielleicht einbildet.

“Stille Bucht” in Öl

Dieses Bob-Ross-Ding habe ich endlich mal fixen können. Es ist eigentlich ein Weihnachtsgeschenk für meine Mutter, wurde aber wegen eines Problems mit den Büschen nie fertig. Wenn die Farben einmal ausmatschen, ist erst mal Feierabend. Ich muss wirklich mal konzentriert üben…

Stille Bucht, Ölbild

Stille Bucht a la Bob Ross

Einem Rat unseres RZ-Leiters entsprechend habe ich mit den Vögeln etwas Leben angedeutet. Fauna und Menschen (von Hütten abgesehen) finden bei Bob Ross ja seltsamerweise nicht statt.

Den Perspektivfehler beim Weg (ist mir leider nach vorne hin immer mehr “zugewachsen”) und die etwas matschig geratene Wiese habe ich nicht mehr gefixt. An den Techniken muss ich noch arbeiten. Heute habe ich z.B. entdeckt, dass die beiden Seiten meines 1-Zoll-Pinsels extrem unterschiedliche Eigenschaften beim Stupfen haben. Selbst auf sowas muss man offenbar achtgeben…

Gentoo: Wenn ein pppd Netwerkdienste mit den in Tod nimmt

Gentoo hat irgendwann “neulich” das Start/Stop-Verhalten so geändert, dass ein pppd, der nur für die Außenanbindung zuständig ist, die internen Netzwerkdienste mit den Tod reißt, wenn es da Probleme gibt.

Das ist ziemlich übel, z.B. für den SSH-Daemon (“ssh root@localhost”)

Es gibt aber eine Abhilfe: In /etc/rc.conf kann man entweder selektiv mit Tweaks der Bauart ‘rc_net_ppp0_provide=”!net”‘ das OpenRC-Zeug wegschauen lassen, oder man hört mit dem Quatsch gleich ganz auf, und jedes Netzwerkinterface reicht aus: ‘rc_depend_strict=”NO”‘ heißt das Zauberwort.

Bei der Gelegenheit sollte ich noch Erwähnen, dass es in /etc/conf.d/nfs einiges gradezuziehen gibt, und dass der “rpcbind” bei den TCP-Wrappern nicht mehr auf “portmap”-Direktiven reagiert, sondern “rpcbind” braucht, sonst gibt es Ärger bei “rpcinfo -p”. So kann man schon mal den Port für den mount-daemon und den stat-daemon festziehen.

Wenn ich nur noch rauskriegen könnte, wie man den “nlockmgr”-Dienst auf einen Port festziehen könnte, wäre es meinem Firewallskript sehr sympathisch. Hint:Set /proc/sys/fs/nfs/nlm_tcpport to the desired port number. Man kann natürlich auch /etc/sysctl.conf anpassen.

PHP: Short Tags und php.ini

Ok, was rege ich mich auf? PHP gehört auf den Müll der Programmiersprachen, und eigentlich weiß das auch jeder. Trotzdem habe ich mal im Anfall von Wahnsinn ein kleines PHP-Projekt mit einer Medien-Datenbank angefangen und kriege das Zeug irgendwie nicht kosequent zu Ruby portiert :-)

Egal: Seit der letzten Gentoo-Migration ist mir auf einmal der Daten-Import für die Medien um die Ohren geflogen: “unexpected $end” auf der letzten Zeile. Sowas liebt man natürlich als Programmierer.

Es stellte sich nach viel Gefummels raus, dass die Short-Tags (also “< ? ?>” statt “< ?php ?>” nun nicht nur deprecated sind, sondern auch nicht mehr dynamisch zugeschaltet werden können.

Wer also immer Code geschrieben hat, der nach alter Väter Sitte ohne Sprachangabe im Tag daherkommt, darf viel portieren, oder aber in der globalen php.ini das Lamer-Feature wieder zuschalten und das Problem aussitzen, was nicht Sinn der Übung sein kann.

Das wäre halb so wild, wenn in der offiziellen Sprachdokumentation die Variable nicht immer noch als “PHP_INI_ALL” deklariert wäre, mit höchst widerstrüchlichen Changelog-Kommentaren.
Tsk.

Aber wie gesagt: Wer programmiert schon in einer Sprache, deren Haltbarkeit syntaktischer Details an die Kurzlebigkeit hochenergetischer Teilchen erinnert?

Irgendein Idiot hat die A57 verbrannt

Nun heißt es auf unabsehbare Zeit

  • noch mehr Stau
  • noch längere Fahrt zur Arbeit
  • allgemein stressigere An- und Abreise
  • Sozial-Leben abends noch eingeschränkter wegen spätere Heimfahrt

Brücke bei Dormagen auf der A57 kaputt, tagelange Vollsperrung einer der Verkehrsschlagadern, und Bauarbeiten für mehr als ein Jahr. Superklasse. Prima Job. :-(

Abgesehen von dem Toten, den Verletzten und dem irrsinnigen materiellen Schaden ist es die Nachhaltigkeit des so verursachten Ärgers, die mich rasend macht.

Wer ist so bescheuert, leichtfertig oder gar böswillig, unter einer Autobahnbrücke Plastikzeug in rauer Menge zu verbrennen, noch dazu zu später Nachtstunde?

Da setzt meine ohnehin begrenzte (kognitive!) Empathie vollends aus. In irgendein Troll in mir, der mir damit Angst einjagt, flüstert mir was von – äh – Klassenkeile zu, um einen zu Recht belasteten Begriff zu vermeiden.

Den Schaden haben wir sowieso alle, denn auch wenn der/die Täter/in/n/en gefunden wird/werden, bleibt ihm/ihr/ihnen die Privatinsolvenz, um die Verantwortung abzustoßen.

Datensammlungen plattformübergreifend synchron halten

Die Situation ist gar nicht selten, wenn man mehr als einen Rechner benutzt: Mediensammlungen, -Archive und anderes Zeug sammeln sich in Verzeichnissen auf verschiedenen Rechnern. Sie werden da, wo es sich grad anbietet, “eingetütet” und bearbeitet, sollen aber auch woanders gebraucht oder gar archiviert werden. Was tun? Weiterlesen

Eine Arte-Sendung über “Sex in Comics”

Gestern lief ein sehr schönes Feature auf ARTE über Comic-Erotika und ihre Zeicher/innen.

Ich habe ein paar Namen und Links aufgeschrieben. In der Arte-Mediathek sollte aber die ganze Sendung abzurufen sein.

Sehr angenehm, wie die Franzosen an so ein Thema rangehen und es präsentieren. Von Molly Crabapple auch schön präsentiert.