Tabake

Ich gehöre zu den Tabak-Probierern. Wie so viele Pfeifenfreunde kehre ich immer wieder zu “meinen üblichen Verdächtigen” zurück, muss aber immer wieder neue ausprobieren. Generell scheine ich eine Vorliebe für dänische Mischungen und starke Aromatisierung (Pipe Point, Stanwell, Pöschl) zu haben. Ich rauche leider immer noch schnell heiß, besonders wenn mir der Tabak wieder mal zu trocken geraten ist. Nach so vielen Jahren ist das irgendwie peinlich.

Einige Tabake habe ich leider aus dem Gedächtnis verloren. Darum halte nun meine Erfahrungen und Eindrücke nach.

Cavendishes und Beuteltabake

  • Black Luxury: Geht immer. Aber als Black Cavendish etwas zickig.
  • White Luxury: Geht immer. Schnell heiß und weg . Jedenfalls geht mir das so.
  • Kentucky Bird: Habe ich lange gerne geraucht. Leicht und leicht fruchtig.
  • Indian Summer: War auch irgendwie leicht und locker.
  • Planter’s Pipe Point: Vanilla: Lecker, wundervoll. Stark. Hat ordentliche Nikotinvergiftungen beschert.
  • Bellini Venezia: Ein Tipp meiner Händlerin. Das “Orangen-Bouquet” kann ich nicht direkt bestätigen, aber hat einen sehr schönen Raumduft. Gerne wieder.
  • Brookfield +Vanilla (Pöschl): Preiswert, könnte übler sein. Raumnote unauffällig.
  • Brookfield aromatic blend (Pöschl): Raumnote unaufdringlich. Brennt langsam. Fein geschnitten.
  • Stanwell – Fruit and Vanilla: – Angenehm und funktioniert gut. Wird aber trocken und langweilig.
  • Stanwell – Honey and Caramel: – Nicht übel. Leicht süß.
  • Stanwell – Guarana: o – Unspektakulär und schnellrauchend. OK, aber nicht mehr.
  • Golden Blend’s – Vanilla (Pöschl Tabak) : In der Probe nicht schlecht
  • Chateau Henry 26 – Toll, stark im Aroma, starker, süßer Raumduft
  • Exclusiv Wild Mango – Kann ich so gar nichts abgewinnen
  • Peter Heinrichs 137 – Große Dose, sehr groß geschnittene Blätter, Virginia, unparfümiert, sehr elementar und OK, aber nichts für enge Pfeifenköpfe. Primär zum Einrauchen gedacht.

Flakes sind fein, weil das Zeug nicht so schnell austrocknet, wenigsten anfangs. Außerdem sind die Portionen klar vorgegeben :-)

  • Indigo: Teuer und ich habe eine positive Erinnerung daran. Auch wenn sich die Geister dran scheiden. Ich habe ihn in Erinnerung als “schöner “leichter” bis parfümiger Raumduft.” Offenbar sehen viele das anders.
  • Mc Baren Virginia Flake: Kompakt, positiv unspektakulär, wirksam. Schnell heiß und runtergeraucht, negatives Feedback von Madori (“deine Pfeife ist zu heiß”)
  • Chateau Henry 56 – Angeblich ein “Indigo-Klon”. Große Tabak-Brocken, die erst zerkrümelt werden wollen. Etwas trockener als Indigo.

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